Editorial

Anhang 1

Christine Detamble-Voss, Carola Ensslen und Kersten Artus bei einer ihrer Redaktionssitzungen. Die Broschüre konzipierten und erstellten sie im Zeitraum von März bis Juni 2015.

Rechtspopulismus und Antifeminismus sind ein treues Paar. Sie verzerren die Errungenschaften der Frauenbewegungen durch Halbwahrheiten, Lügen, Dummdreistigkeiten. Manchmal macht das sprachlos. Dabei gibt es viel zu sagen.

Deswegen haben wir diese Broschüre gemacht. Wir wollten Antworten und Meinungen: Was sagt  die Frauenfachpolitik zum Rechtspopulismus, zu homophoben, sexistischen und rassistischen Wahlparolen – insbesondere zu denen der AfD? Was denken Akteurinnen aus sozialen Bewegungen, Trägern, Gewerkschaften, Betriebsräten? Als wir auf die Suche nach Frauen gingen, damit sie ihre berufliche, fachliche oder politische Sicht auf „Genderwahn“, „Vater-Mutter-Kind-Idylle“ und „Quotenfrau“ aufschreiben, stießen wir auf offene Ohren und eine große Bereitschaft, mitzumachen.

Es finden sich noch längst nicht alle aktuellen Facetten der Frauen- und Gleichstellungspolitik in dieser Broschüre wider. Allerdings: Auf diesem Blog können (und sollen) Inhalte und Sichtweisen ergänzt werden. Hier sind die ungekürzten Fassungen der Texte aus der Broschüre zu finden.  Daher: Schreibt uns! Kommentiert! Unser Ziel ist eine Plattform, die die Vielfalt von Frauen- und Gleichstellungspolitik abbildet. Dabei wünschen wir uns Texte, die Lebenserfahrung und Wissen widerspiegeln.

Wir wollen dem Antifeminismus, der uns wie ein modriger Mief in verschiedenen Windstärken begegnet, geballtes Wissen und Frauensolidarität entgegensetzen. Wir freuen uns auf den Dialog!

Eure Kersten Artus, Carola Ensslen, Christine Detamble-Voss

 

Ein Kommentar zu „Editorial

  1. Ich finde es wichtig, dass jede Frau finanziell unabhängig ist. Dann muss man sich z. B. nicht mehr schlagen lassen u.ähnliches. Aber das haben einige Männer auch gemerkt, deswegen wird Frauen damit gedroht, das man sie demütigt und quält indem man Ihnen ihre Kinder wegnimmt, wenn sie sich trennen wollen. Das ist bei den Feministinen nicht angekommen.
    Auch das Männer nicht aus Liebe schlagen, sondern aus niederen Motiven. Damit müssen Sie sich auseinandersetzten. Ich wähle die Linke , aber das ist für mich ein Fehler. Das gemeinsame Sorgerecht, wird umgangen, es gibt genug Frauen, denen die Kinder grundlos
    weggenommen werden.

    Gefällt 1 Person

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